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Mit Mikropolitik souverän umgehen

Macht und Mikropolitik im Alltag des Hochschulmanagements

Egal ob im Dekanat, in Projekten oder der Hochschulleitung – als Hochschulmanager(in) machen Sie früher oder später die Erfahrung, dass Fachkompetenz und sachliche Auseinandersetzung allein nicht zum Ziel führen. Hochschulen sind besondere Organisationen, in denen unterschiedliche Expertisen, Interessen und Kommunikationskulturen aufeinandertreffen. Aus diesem Grund hat sich an Hochschulen eine Verhandlungskultur etabliert, in der oftmals Einflussmöglichkeiten jenseits der formalen Hierarchie mobilisiert werden. Solche gegenseitigen Beeinflussungen werden häufig als Mikropolitik und mikropolitische Spiele beschrieben. Wer innerhalb der Hochschule Veränderungen bewirken, moderieren, gestalten oder verantworten will, muss verstehen, wie genau die beteiligten Akteure ihre jeweils eigenen Ressourcen als „Trümpfe“ in Verhandlungen einsetzen. Dazu ist es wichtig, die Interessen und Einflussmöglichkeiten von Akteuren in mikropolitischen Situationen zu verstehen. Auch ist es bedeutsam, die eigene Rolle im mikropolitischen Spiel zu begreifen, eigene Strategien zu entwickeln und souverän mit mikropolitischen Einflussnahmen umgehen zu lernen. Im Rahmen des Workshops werden die Teilnehmer(innen) anhand von Beispielen aus der Hochschulpraxis üben, Mikropolitik zu verstehen, vorhandene Handlungsspielräume und Grenzen zu erkennen und somit lernen, souverän mit Situationen der gegenseitigen Beeinflussung umzugehen. 

Hinweis: Der Workshop wurde erstmalig im Juni 2017 im CHE Hochschulkurs angeboten und kann nun als Inhouse-Workshop gebucht werden. 

In Planspielen im Rahmen des Workshops werden mikropolitische Dynamiken anschaulich und erfahrbar gemacht.

In Planspielen im Rahmen des Workshops werden mikropolitische Dynamiken anschaulich und erfahrbar gemacht.

Ziele des Workshops

Im Rahmen des Workshops entwickeln die Teilnehmer(innen) ein tieferes Verständnis für die Natur und Rolle von Mikropolitik in Organisationen . Sie werden darin unterstützt, eine eigene reflektierte Haltung zur mikropolitischen Einflussnahme zu entwickeln. Sie lernen eigene Handlungsspielräume und Grenzen zu identifizieren und Strategien zu entwickeln, die eigenen Ziele effektiv umsetzen zu können und entwickeln dadurch eine erhöhte Selbstwirksamkeit im Umgang mit Mikropolitik in ihrer Umgebung. 

INHALTE DES WORKSHOPS

Teil 1: Macht und Mikropolitik verstehen

  • Was ist Macht und durch welche Mechanismen wirkt sie?
  • Mikropolitik als Gesamtheit miteinander gekoppelter Spiele
  • Macht und Mikropolitik in Hochschulen als besondere Organisationen
  • Arten und Funktionieren typischer „Machtspiele“ an Hochschulen

Teil 2: Der mikropolitische „Werkzeugkasten“

  • Akteure und ihre Interessen verstehen - Stakeholderanalyse
  • Menschen mitnehmen in Veränderung: Umgang mit Widerstand
  • Prinzipien wirksamen Überzeugens
  • Effektives Verhandeln mit dem Harvard Modell
  • Führung ohne Weisungsbefugnis? – Laterales Führen an Hochschulen

Teil 3: Persönliche Reflexion: Mikropolitik und persönliche Integrität

 

DIDAKTISCHES KONZEPT DES WORKSHOPS

Angeleitete Arbeit in Kleingruppen erhöht den Lerntransfer.

Angeleitete Arbeit in Kleingruppen erhöht den Lerntransfer.

Der Workshop ist praxis- und dialogorientiert, erfahrungsbasiert und partizipativ ausgerichtet. Der Workshop bietet eine fundierte Einführung in Grundlagen und Modelle von Mikropolitik, die anhand von Beispielen aus der Hochschulpraxis illustriert werden. Darüber hinaus vermittelt er durch Diskussionen und die Arbeit in Fallbeispielen das Handwerkszeug für einen reflektierten Umgang mit Macht und mikropolitischem Handeln in Hochschulen.  

Methoden:

  • Kurzeinführungen zu Modellen und Praxisbeispielen (Crozier/Friedberg, Child, Mintzberg, Parsons, Schimank)
  • Einzelarbeit und Kleingruppenarbeit
  • Arbeit an eigenen Beispielen und Fallbeispielen
  • Trainingselemente
  • Beratung

 

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